NEW ORLEANS STOMPERS-ZÜRI

KARL BÄR banjo

In meiner frühen Jugendzeit sammelte ich mit der Blockflöte meine ersten musikalischen Erfahrungen. Den Tonlöchern folgten schon bald die Tasten des Klaviers, auch Harmonielehre war angesagt. Mein Talent war mässig, die Sonatinen langweilten mich. Dann entdeckte ich in einem Trödlerladen ein Banjo und damit auch die echte Liebe zur Musik. Schon bald wuchs daraus eine Schülerband, die Vorstufe zu den späteren "Stompers".

Heute, Jahrzehnte später pflegen wir noch immer den guten alten Jazz und ich bin sehr froh dabei zu sein.

RÖBI LEIBUNDGUT clarinet

Meine "schwarze Freundin", die Klarinette, lernte ich in der Knabenmusik Zürich gründlich kennen und lieben. Zusammen mit Mitmusikern aus jener Zeit entdeckte ich den alten Jazz und seine musikalischen Vorbilder. Endloses Zuhören und Nachahmen bildeten die Basis unserer Weiterbildung von der Knaben-Marschmusik hin zum Jazz und dem eigenen, "stompenden Stil".

Ich bin ein grosser Fan der Kollektiv-Improvisation, wie sie für den New Orleans Stil prägend ist.

URS HUBER trumpet

Die ersten musikalischen Schritte unternahm ich im Geheimen, mit der Trompete meines älteren Bruders; schon bald hatte ich Auftritte mit einer Kleinformation. Es folgten 20 Jahre als Trompeter und Posaunist einer bekannten Brass Band, deren Gründungsmitglied ich bin. Anschliessend entdeckte ich den Dixieland so richtig und spiele in zwei Bands als Trompeter; seit 2014 bin ich bei den "Stompers" dabei.

Als musikalische Abwechslung schätze ich das Spielen klassischer Werke für Orgel und Trompete sehr.

JOST EGOLF piano

Ab meinem sechsten Lebensjahr genoss ich eine gründliche, klassische Ausbildung. Meine ersten Schritte hin zum guten alten Jazz erfolgten während des Medizin-Studiums in Basel in einer Studentenband. Seither blieb ich diesem Musikstil treu, spielte in verschiedenen Bands und nahm mehrere Male am Jazz-Festival Zürich teil.
Seit drei Jahren geniesse ich es, bei den "Stompers" meinem Lieblings-Stil "New Orleans" zu frönen. Dabei erfahre ich herzliche Freundschaft und Kollegialität sowie das heimelige Ambiente einer tollen Probenlokalität.

BEAT KOCH tuba

Berufung oder Zufall? Ich kann es nicht wissen. Sicher ist, dass für mich von Anfang an nur die Tuba in Frage kam. Bassisten waren damals Mangelware und so war ich schon bald Mitglied einer Pfadfinder-Band; daraus entstand später eine echte Jazz-Band. Den Militärdienst absolvierte ich als Bassist mit einem Sousaphon. Mein musikalisches Repertoire erweiterte sich von der Klassik bis hin zur Blaskapelle, aber die Leidenschaft führte mich immer wieder zurück zum kernigen Dixieland!

Rolf Baer washboard

Meine Musikerlaufbahn startete mit 15 Jahren im Musikverein Bassersdorf. Hier genoss ich eine klassische Ausbildung zum Schlagzeuger. Nach der Blasmusik war ich im Bereich Unterhaltungsmusik engagiert, bis ich 1968 im Militärdienst einen Musiker kennen lernte, welcher mich für den damals sehr aktuellen "alten Jazz" zu begeistern vermochte. Und so kam es, dass ich während Jahrzehnten in verschiedenen Dixieland-Bands als Drummer mit dabei war.
Prägend waren für mich die 16 Jahre bei den „Funky But Jazzmen“, sowie knapp 30 Jahre als Gründungsmitglied bei den „Firehouse Six Plus 1“, welche 2016 aufgelöst wurde.
Schon immer hatte ich ein besonderes Flair für den traditionellen „New Orleans Jazz“, welchem ich seit 1993 als Schlagzeuger der „Louisiana Hot Seven“ frönen kann.

MARIO DEL CONTE trombone

Kaum zehnjährig startete ich meine Musikerlaufbahn in der Jugendmusik Wettingen; seither begleiten mich meine Posaune und das Virus Blasmusik hartnäckig durch die Freizeit.

Vor mehr als 25 Jahren erwachte plötzlich die Liebe zum guten alten Jazz: Zusammen mit Gleichgesinnten gründete ich eine Dixieband. Es folgten Engagements in weiteren Formationen; so 2015 auch bei den "Stompers",deren Spielweise meiner bevorzugten Stilrichtung sehr nahe kommt.